

Montag, November 30, 2009, 18:40 - BÜCHER
Beitrag von sb_admin
Nichts (oder sehr wenig) geben, obwohl man viel geben könnte: das ist die banale Form des Geizes in ihrer ökonomischen Nacktheit. Viel geben, obwohl man nichts geben möchte: das ist die dialektische Form des Geizes in ihrer psychologischen Verkleidung. Man kann durch Grosszügigkeit die Nehmenden beschämen: sie zum Schweigen bringen. Diese raffinierte, aufwendige Methode, ein subtiler Akt der Gewalt, wird fast nur unter „anständigen“ Menschen, unter „seinesgleichen“, praktiziert. Reiche Leute beherrschen beide Verfahren: das zweite unter sich, das erste gegenüber Armen. Das ist der Grund, weshalb durch Grosszügigkeit noch nie Arme reich und noch nie Reiche arm geworden sind.Beitrag von sb_admin
Aus: Hans Saner - Die Anarchie der Stille. Lenos.
Freitag, November 27, 2009, 22:18 - D.
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Im Ohr:
...är het für immer welle könig si
är het no gseit wos düre geit
är het gregäntet u het grichtet
und isch glich uf d schnuure gheit
wöu eines morgens isch är uufgwacht
het gmerkt shit i bi allei
het angscht gha uf sim bärg
i sire burg us schtei
het mit de finger gschnippet u het glüttet
aber nüt meh isch passiert
ke minischter isch meh ume gsi
nume si letscht tschumpel u dä het em gseit
dank ab, majestät
u bitte leg öppis a
es chömme chalti zyte für üs
sie wöi di gloub i nümme ha
wach uf ig als tschumpel säge dir
könig s chunnt nid guet
sie wöi e nöie gring d krone längt nümm
u du bisch füdliblutt vor allne lüt ...
Stiller Has: König

Sonntag, November 22, 2009, 09:28 - NETZFUNDSTÜCKE
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Samstag, November 21, 2009, 20:20 - ISLAND / ICELAND
Beitrag von sb_admin
Lange darauf gewartet!Beitrag von sb_admin
[Am Ende der Welt] - Gruss an Ásbjörn und Eva nach [Djúpavík], ans Ende der Welt!

Bild(er) & Text von [Tina Bauer]
Samstag, November 21, 2009, 20:07 - PRESSE
Beitrag von sb_admin
So war das früher.Beitrag von sb_admin
Doch nun ist Island, und ich muss mich in Enthaltsamkeit üben.
Und mich mit der Lektüre begnügen.
[Paul Nizon zum Achtzigsten] - ein einwöchiges Gespräch.
Nr. 47/20.11.09

Freitag, November 20, 2009, 13:24 - MUSIK
Beitrag von sb_admin
... von Musik versteht, dessen Kompetenz zur Beurteilung quasi unten im Keller liegt, masse ich mir trotzdem an, diesen Jungen da über jeden Durchschnitt herauszuheben - nicht zum ersten Mal übrigens.Beitrag von sb_admin
V-i-r-t-u-o-s!
Und - [Don't stop the music]... the good music! - wie wahr. Jamie Cullum!
Sonntag, November 15, 2009, 19:04 - ISLAND / ICELAND
Beitrag von sb_admin
... für die Krankheit, sich selber manchmal nicht so ganz zu verstehen?Beitrag von sb_admin
Grundsätzlich:
Ich hasse Kälte
Ich hasse Winter.
Und dennoch brenne ich förmlich darauf, in weniger als zwei Monaten wieder nach Island zu fliegen.
Das Ticket habe ich schon lange...

Das war im Oktober 2008 ...
Samstag, November 14, 2009, 18:24 - ESSEN & TRINKEN
Beitrag von sb_admin
[... is baking bread] - sagabona kunjani wena ...Beitrag von sb_admin
Schinken-Imitat; Backstrassen-Brot; Fliessband-Käse... würg.

„Gutes Brot", sagt Jochen Gaues, „ist die Summe der Kleinigkeiten." Und damit meint er, Brot so zu machen, wie man es ursprünglich gemacht hat. Ohne Fertigmehle, ohne „Pülverchen".

„Beim Brotbacken gibt es keine Geheimnisse", sagt Gaues. „Man muss es einfach nur machen." Mit Liebe zum Detail natürlich.

Die Eltern, der Vater Chemiker, die Mutter Ärztin, wunderten sich und schickten ihn zum Psychologen. Der sagte, der Junge ist in Ordnung. Der will Bäcker werden. Und das tat er dann auch. „Beim Backen fällt mir alles leicht", sagt Gaues. Er backt ohne Uhr. Nur nach Gefühl.

... mit „oben rein, hinten raus und der Chinese an der Maschine ist nicht angemeldet" habe er nichts zu tun. Im Gegenteil, Pfuscher nerven ihn gewaltig. Vor allem jene, die ihre Brote mit Zusatzstoffen panschen.

In einer Ecke der Backstube stehen zwei große Tonnen aus Stahl, in denen eine lehmbraune Masse blubbert, die nach Essigsäure riecht. Gaues hat den Sauerteig vor 20 Jahren angesetzt, als er sich selbstständig machte. „Das ist die Zauberei", sagt er und lächelt. Er behält immer ein wenig vom Sauerteig, um damit einen neuen anzusetzen.

Die Zitate zwischen den Photos stammen aus dem [mare-Sonderheft vom November 2009]
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